• Freiwilligenarbeit / Freiwilligenarbeit in Südamerika



    Allgemein


    Freiwilligenarbeit in den USA wird größtenteils in Tier-, Natur- und Umweltschutzprojekten absolviert. Der größte Teil dieser Projekte findet in einem der 58 National Parks statt. Insbesondere in Kalifornien und Arizone sind freiwillige Helfer willkommen, um die ursprüngliche Naturlandschaft dieser Gebiete zu erhalten und zu schützen.

    Zu den Aufgaben zählen zum Beispiel das Anlegen und Instandhalten von Wegen und Pfaden, das Entfernen nichteinheimischer Pflanzen, neue Bepflanzungen sowie Maßnahmen im Erosionsschutz.

    Gemeinsam mit Teilnehmern aus anderen Ländern kann man so aktiv am Umweltschutz teilnehmen. Die Tätigkeiten finden alle im Freien statt und sind körperlich anstrengend. Bei großer Hitze oder bei Kälte zu arbeiten, ist hier nichts Ungewöhnliches. Oftmals müssen lange Wegstrecken vom Camp bis zum Arbeitsort zurückgelegt werden und große Höhenunterschiede sind zu überwinden. Aus diesen Gründen ist für eine freiwillige Tätigkeit in Naturschutzprojekten in den USA eine absolut gute Gesundheit und eine außergewöhnlich gute Körperbelastbarkeit dringend erforderlich. Für Asthmatiker beispielsweise sind diese Projekte nicht geeignet. Als Dauer des Aufenthaltes sind verschiedene Staffelungen zwischen 8 Wochen und sechs Monaten möglich.
    In Südamerika ist Freiwilligenarbeit vor allem in den Bereichen Soziales, Umwelt- und Tierschutz, Bildung und Kultur gefragt. In Waisenhäusern und Kindertagesstätten, in der Gesundheitsaufklärung oder beim Englischunterricht helfen Sie, die Lebensbedingungen der ärmeren Bevölkerungsschichten der Dritten Welt zu verbessern. Gleichzeitig lernen Sie auf einprägsame Weise Land und Leute kennen.

    Die Freiwilligenarbeit in Südamerika ist meist mit Sprachkursen (Spanisch beziehungsweise Portugiesisch) gekoppelt.



    Länder


    Als Länder kommen insbesondere Chile, Ecuador, Peru, Brasilien und Argentinien in Betracht.

    Für alle Länder gilt das Mindestalter von 18 Jahren. Für die Teilnahme an den freiwilligen Programmen müssen Sie nicht unbedingt Vorkenntnisse in der jeweiligen Sprache haben, da Sie diese auch vor Ort im Kurs erwerben können. Allerdings erleichtern einige Grundkenntnisse die Orientierung ungemein.

    Ebenso sind berufliche, praktische oder akademische Erfahrungen nicht unbedingt notwendig, es gibt quasi für jeden die entsprechende Aufgabe. Wichtige Voraussetzungen sind dagegen Flexibilität, Kompromissbereitschaft, Engagement und Eigeninitiative. Auch Improvisationsvermögen und Reiseerfahrungen können nicht schaden, da Sie in eine völlig andere Kultur reisen und sich dort oft mit unvorhersehbaren Situationen konfrontiert sehen werden.

    Unterbringung


    Die Unterbringung der freiwilligen Projektteilnehmer erfolgt in der Regel in Gastfamilien, meist in Zweibett- oder manchmal auch Einzelzimmern. Die Verpflegung wird auch meist in Form von Voll- und Halbpension durch diese Gastfamilien gewährleistet. Eine finanzielle Vergütung wird nicht gewährt, denn es handelt sich um freiwillige Leistungen.

    Die Arbeitszeiten richten sich nach den Erfordernissen der jeweiligen Projekte vor Ort, wobei meist eine Arbeitsdauer von vier bis fünf Stunden pro Tag nicht überschritten wird, die Wochenenden sind meist frei. Vor einer Reise nach Südamerika sind einige Impfungen nötig. Welche genau, hängt von dem Reiseland und dem genauen Reiseziel ab. Sie sollten sich auf jeden Fall rechtzeitig vorher von einem Arzt beraten lassen.

    Einreisebstimmungen


    Ein Visum ist für die genannten Länder nicht vonnöten. Es reicht ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens noch sechs Monaten und der Nachweis eines Rückflugtickets, das einem erlaubt, das Land wieder zu verlassen.